Kirchweih - 900 Jahre Andreaskirche

Mit einem Gottesdienst, den der HHC unter der Leitung von Robert Braininger musikalisch ebenso festlich wie virtuos eröffnete, begann der Festtag am 1. Advent, dem Andreastag, zu Ehren der alten Dame, der 900 Jahre alten Andreaskirche in Großbettlingen. Wie zu einer Kirchweih üblich, war sie dem Anlass entsprechend mit roten Paramenten geschmückt. Auf das Jahr 1114 deuten die ältesten kirchlichen Mauerreste hin, und so hob Pfarrer Moskaliuk in seiner Begrüßung die bewegende Vorstellung hervor, dass seit 900 Jahren Menschen an diesem Ort zusammen kommen, um gemeinsam zu beten und Gott nahe zu sein. Dekan Michael Waldmann ergänzte diese Vorstellung in seiner Predigt und erinnerte daran, wie wichtig gerade in unserer Zeit der fast stündlichen Neuigkeiten es ist, den langen Atem einer Tradition der Glaubensweitergabe, den langen Atem der Generationen, die 900 Jahre hindurch in guten und in schlechten Zeiten in dieser Kirche zusammen gekommen sind, zu spüren. „Das Fest heute erinnert uns zum einen an das große Erbe, das wir empfangen haben und den großen Auftrag, den wir auch heute immer wieder empfangen.“ Unsere Aufgabe sieht er darin, im diesem Sinne Wegweiser für andere zu sein und die Freude einer so langen Tradition mit anderen zu teilen. „‘Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.‘ Welch eine Verheißung für die nächsten 900 Jahre – und darüber hinaus!“ Das sind seine Wünsche für die Gemeinde in Großbettlingen.

Mit „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, mündete der Kirchweihgottesdienst in den Gottesdienst zum ersten Advent ein. Wie die Heinzelmännchen wechselten die Konfirmanden die Paramente zum adventlichen Lila, bauten flugs die Krippe auf und ließen die erste Kerze am Adventskranz aufbrennen. Kirchweih- und Adventsfreude kamen nicht zu kurz, das spürte man beim anschließenden Sektempfang in der Kirche - und erst recht beim abendlichen Konzert von Posaunen- und Kirchenchor.

„Jauchzt alle Lande, Gott zu ehren“ – dieser gemeinsame Choral von Orgel, Bläsern und Gemeinde  verlieh der Freude Ausdruck. Bürgermeister Martin Fritz gratulierte der Kirchengemeinde in seinem Grußwort und nahm das Jubiläum zum Anlass, den die Andreaskirche umgebenden Kirchhof und dessen Umfassungsmauer wieder in die Verwaltung der Kirchengemeinde zu überführen. Seit 1891 diente der Kirchhof der bürgerlichen Gemeinde als Friedhof und war einer Urkunde zufolge während dieser Zeit von ihr zu pflegen und zu unterhalten. Schon seit einigen Jahren waren nun die letzten Gräber aufgelassen und seitdem bestand der Wunsch der bürgerlichen Gemeinde zur Rückgabe des Kirchhofs an die Kirchengemeinde.

Nach einer aufwändigen Sanierung der Kirchhofmauer und des Kirchhofs sowie des angrenzenden alten Friedhofs durch die bürgerliche Gemeinde sei nun, so Fritz, nach intensiver Kommunikation ein für beide Vertragspartner und für Großbettlingen gelungenes Ergebnis enger Zusammenarbeit entstanden. Herr Fritz dankte der Kirchengemeinde für die Kooperation bei der Platzierung der Ehrenmäler aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, die nun auf dem Kirchhof in einem stimmigen Rahmen aufgestellt sind und hob die gute Umsetzung der Planungen durch Architekt Gregor Dahlmann und Landschaftsarchitektin Monika Unseld-Eisele hervor. Im Namen des Gemeinderats überreichte Herr Fritz der Kirchengemeinde außerdem ein Geburtstagsgeschenk für die anstehende Innensanierung der Andreaskirche in Form einer Spende in Höhe der Jahreszahl 2014.

Den beiden Chorleitern Willi Mühlhäuser vom Kirchenchor und Thomas Sareika vom Posaunenchor und ihren Chören war es in Zusammenarbeit gelungen, die Abendmusik von einem der Kirchweih gewidmeten Teil zum Advent hinzuführen. So begann sie mit einer Bläserkantate „cantate domino“ von Hans Leo Hassler. Brigitte Kümmerle pries in ihrem durch die Orgel begleiteten Sopransolo „Gott, wie groß ist deine Güte“ ebenso wie der Kirchenchor mit dem Satz von Friedrich Silcher „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses“ die Güte Gottes. Nach adventlichen Lesung griffen auch die Chöre das Thema Advent auf. Einer Bläserfantasie „Es kommt ein Schiff geladen“ folgten bekannte und weniger bekannte Melodien, die alle Beteiligten engagiert vortrugen. Unterstützt wurden sie dabei durch den Organisten Jörg Tobias, dessen Spiel auch die von allen Besuchern gemeinsam gesungenen Lieder wie das abschließende „Tochter Zion“ zu einem ganz besonderen Klangerlebnis werden ließ.

Allen, die sich für diesen Festtag engagierten und ihn zu einem dem Anlass würdigen machten, dankt der Kirchengemeinderat herzlich!

Rückblick Mitarbeiterabend vom 07.02.2014

Am 07.02. fand im evang. Gemeindehaus ein Dankeschön-Abend für alle Mitarbeiter der evang. Kirchengemeinde statt. Ca. 60 Mitarbeiter sind der Einladung gefolgt.

Auch an dieser Stelle sei noch einmal ein großes DANKESCHÖN an alle Mitarbeiter ausgesprochen.

Ein Dankeschön gilt auch Ellen Steinhilper und Herrn Pfarrer Arnold Moskaliuk für die Organisation des Abends. Danken möchten wir  auch allen Helfern und der Band erlebt, die den Abend musikalisch mitgestaltet hat.

Rückblick Just Sing vom 18.01.2014

Am 18.01.14 fand im evang. Gemeindehaus das Konzert „Just Sing“ mit der Band erlebt statt.

Die Band spielte diverse Songs aus der christlichen Rock- und Popliteratur. Das Mitmachkonzert war sehr gut besucht und fast bis auf den letzten Platz belegt.

Zwischendurch wurden immer wieder Impulse von den einzelnen Bandmitgliedern den Zuhörern mit auf den Weg gegeben.

Das begeisterte Publikum ließ die Band nicht ohne eine Zugabe nach Hause gehen. 

Der Eintritt war frei. Um eine Spende für die Familie Hermstrüwer-Trujillo in Ecuador wurden gebeten. Vielen Dank an alle Spender.

Nach dem Konzert lud die Band zu einem Ständerling ein. Die Einladung wurde von vielen Besuchern gerne angenommen. 

Danken möchten wir hiermit auch allen Helfern, die uns in irgendeiner Weise unterstützt haben. Ohne so viele Helfer wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.

Wer die Band erlebt wieder erleben möchte ist zu folgenden Terminen herzlich eingeladen:

23.02.14 Abschlussgottesdienst der Vesperkirche in der Lutherkirche in Nürtingen

20.04.14 Auferstehungsgottesdienst Andreaskirche Großbettlingen

Rückblick Christbaumsammlung vom 11.01.2014

Das Wetter bei der Christbaumsammlung war dieses Jahr leider nicht auf unserer Seite. Klitschnass waren alle 30 Helfer, bis alle Christbäume im Ort eingesammelt waren. Und alles hat so schön sonnig begonnen.

An dieser Stelle nochmals einen großen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die bei der Sammlung mit dabei waren. Dank sagen möchten wir natürlich auch der Bevölkerung, die uns durch Ihre Spenden unterstützt haben. 

Vielen Dank auch allen Großbettlingern, bei denen wir bei dem starken Regen einen trockenen Unterschlupf bekommen konnten.

Posaunenchor Großbettlingen