Unsere Andreaskirche

Kirche

Umgeben vom alten Friedhof liegt die Andreaskirche mitten im Ort. Ihr Kirchturm wird von den Einwohnern wegen seiner Form Helm genannt. Schon von weitem ist der spitze Turm zu sehen. Bereits im 8. Jahrhundert gab es an Stelle der heutigen Andreaskirche eine Dorfkirche aus Holz. 1497 wird die steinerne Dorfkirche gebaut. Die Hauptfarben Weiß und Blau im Schiff und auf der Empore unterstreichen seit der Renovierung in den achtziger Jahren den freundlichen und festlich-heiteren Charakter der Andreaskirche.
Die Farben blau für die Weite von Gottes Himmel und weiß für die
Weite seiner Größe und Liebe, die die Menschen in der Kirchen-
gemeinde weitergeben möchten, stehen hinter den Leitfarben blau und weiß. Sie prägen unser Erscheinungsbild auch im Gemeindehaus und unseren Publikationen.
Namenspatron der Andreaskirche ist der Jünger Andreas.

 

Die Jünger Jesu sind im gotischen Deckengewölbe des Chors der Kirche als farbige Sandsteinskulpturen aufgesetzt. Mit Maria und dem Jesuskind bilden sie das kunsthistorische Kleinod der Andreaskirche. Sie stammen aus der Werkstatt Christophs von Urach. Jeder Apostel wurde mit einem typischen Kennzeichen dargestellt. Der Apostel Andreas trägt sein x-förmiges Märtyrerkreuz. Im Chorraum sind auch alte Wandmalereien zu sehen. Nach der letzten Renovierung wurden sie freigelegt. Sie stammen aus dem 15. Jahrhundert und zeigen Geschichtenaus dem Leben Jesu.

 

Egli-Figuren

Jedes Jahr im Advent wird in der Andreaskirche die orientalisch gestaltete Eglifigurenkrippe aufgestellt. Die biegsamen Figuren wurden vom Frauenkreis und Frauen der Kirchengemeinde angefertigt. Die Krippe von einem Krippenbauer und Schreiner, die Bemalung von einem künstlerisch begabten Mann aus unserer Kirchengemeinde. An den Adventssonntagen zum Besuch der Eglifigurenkrippe und im Sommer an jedem Tag ist die Andreaskirche für Besucher geöffnet.